Bezirkschor Wolfsberg

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Nachlese: Geistliches Konzert

Am 27. Februar 2016 durften wir ein "Geistliches Konzert" veranstalten. Als stimmungsvoller und akustisch äußerst wirkungsvoller Ort diente uns die Rektoratskirche Ma. Himmelfahrt (ehem. Kapuzinerkirche) in Wolfsberg.

Das Gotteshaus war bis auf den letzten Platz gefüllt, was uns überaus freute und zudem zeigte, wie sehr es die Menschen nach einem zur Fastenzeit passenden Liederabend dürstet. Mit dabei war das Querflötenquartett "FlöTussis", das uns mit anspruchsvollen Stücken gekonnt ergänzte. Durch das Programm führte unsere neue Obfrau Martina Schleinzer sowie Carmen Wriesnik mit besinnlichen Texten über die Vergänglichkeit, über den Glauben, sowie die Hoffnung.

Im Anschluss durften wir zur Agape im Haus St. Benedikt einladen und den gelungenen Abend noch einige Stunden ausklingen lassen.

Es fährt ein Zug nach ... Küb!

Fast ein Jahr ist es her, dass Conny und Matthias uns verlassen haben. Doch wir lassen den Kontakt nicht abreißen! In der Zwischenzeit haben die beiden in der Singgemeinschaft Payerbach-Reichenau eine neue sängerische Heimat gefunden. Und natürlich ließen wir uns nicht zweimal fragen, als sie uns zu ihrem Sommerkonzert einluden. Dieses fand am 30. Mai in der Ghega-Halle in Payerbach statt.

Um dorthin zu gelangen muss man im Prinzip "nur" die Steiermark durchqueren. Also fuhren wir am späteren Vormittag gemeinsam im Bus über Obdach die Schnellstraße hinauf bis zum Bahnhof Mürzzuschlag. Dort erwarteten uns schon unsere beiden Gastgeber. Nach dem freudigen Wiedersehen stiegen wir in den Zug um, der uns über das Weltkulturerbe Semmeringbahn bis nach Küb führte. Dieser kleine Ort liegt eine Station vor Payerbach und dort wohnen Conny und Matthias. In ihrem "Küberhof" durften wir uns mal köstlich bei einem selbstgemachten Gulasch stärken und wir genossen für ein paar Stunden die alte Gemeinschaft.

Anschließend machten wir uns zur nächsten Station unseres Ausflugs auf, diesmal wieder mit unserem Busfahrer: Das Payerbach Vinodukt, wo wir noch einige erlesene Weine aus den Regionen entlang der Südbahn genießen durften. Conny und Matthias mussten in der Zwischenzeit schon zur Ghega-Halle aufbrechen.

Am Abend schließlich fanden auch wir uns dort ein und erfreuten uns an den Klängen der Singgemeinschaft, des Ensembles RAXvocals und des Jazz-Trios R.A.X. Die dargebotenen Stücke drehten sich um das Thema "Film-Fernsehen-Musical". Und natürlich durfte nach dem Konzert das sangliche Nachglühen nicht fehlen, bei dem auch wir den einen oder anderen Konzertbesucher mit ein paar Kärntner Liedergrüßen erwärmen konnten.

Hier bin ich!

Am 5. Oktober durften wir ein weltkirchlich bedeutsames Fest mitgestalten: die Weihe von elf Diakonen im Dom zu Klagenfurt. Unter den Weihekandidaten befand sich nämlich auch unser Tenor Andreas Schönhart. Viele Priester aus ganz Kärnten waren zu dem besonderen Anlass gekommen, um zusammen mit Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz die Weihe zu zelebrieren. Der Dom war bis auf den Vorplatz hinaus mit Menschen gefüllt. Wir hatten schon zwei Stunden vor Beginn unseren Platz im vorderen Seitenschiff eingenommen, während der Katschtaler Kirchenchor und der Kirchenchor St. Niklas/Drau sich auf der Empore postiert hatten. Als Eingangslied durften wir "Jesus, dein Licht" singen. Die Ankleidung der Diakone umrahmten wir dann mit "Gott hat mir längst einen Engel gesandt" und zum Sanctus sangen wir das Heilig aus der Gen Rosso Messe.

Nach der Feier labten wir uns an der Agape am Vorplatz und konnten schließlich auch seine Exzellenz für ein Gruppenfoto gewinnen, ehe wir zum Abschluss noch ein paar Lieder erklingen ließen.

Schiff Ahoi!

Bei unserer diesjährigen Grillfeier am 19. Juli 2014 hieß es Segel zu setzen auf der "CMD Rella". Conny und Matthias hatten weder Kosten noch Mühen gescheut, ihren Dreimaster für dieses Fest auf Vordermann zu bringen. Steuerrad, Bullaugen und die Flagge des Bezirkschors waren auf Hochglanz gebracht und das Sonnendeck frisch gescheuert. Bei hochsommerlicher Witterung versammelte sich dort im Schatten des Segels schließlich die gesamte Mannschaft, um ordentlich am Griller des Kapitäns feinste Kost von Fleisch und Gemüse auszufassen.

Nach Kaffee und Kuchen ging es dann an die Arbeit. Damit uns nicht langweilig würde, haben Conny und Matthias ein paar Spiele vorbereitet, bei denen Wissen, Geschick und etwas Glück gefordert waren. Im Schweiße unseres Angesichtes bestritten wir eine Station nach der anderen, bis schießlich unsere Martinas und Markus als Sieger hervorgingen, wobei letzterer sich in einem heißen Entscheidungsgefecht gegen Albert behaupten musste. Die drei durften sich sich dann als glückliche Gewinner selbstgemachter Marmeladen aus Connys Hand erfreuen.

Weiters war es auch eines jeden Aufgabe, sich im Logbuch der CMD Rella einzutragen. Doch war dies nicht irgendein Logbuch, sondern eine blanke Leinwand, die es bis zum Ende des Tages mit Form und Farbe zu erfüllen galt. Was auch ganz ansehnlich gelang, wie das Ergebnis beweist. Wir hoffen unseren Gastgebern, Conny und Matthias, auch damit in lebendiger Erinnerung zu bleiben, denn leider stand unsere Grillfeier auch im traurigen Zeichen ihres Ausscheidens aus unserem Chor. Sie werden demnächst aus dem schönen Lavanttal wieder in ihre niederösterreichische Heimat zurückziehen. Macht es gut! Wir werden euch vermissen! Schiff Ahoi!!!

60 Jahre Dorfgemeinschaft St. Jakob

Die Dorfgemeinschaft St. Jakob feierte am 13. Juli ihren 60. Geburtstag, den wir gerne beehrten. Die Stimmung im Festzelt war hervorragend, waren doch ein Dutzend Gastchöre aufgetreten, um ihre Glückwünsche in gesungener Form vorzubringen. Dabei konnten wir das Publikum und den Jubelchor mit einer Neuinterpretation des Kanons Bruder Jakob und einem selbstgestalteten Rap (Lead: Carmen) begeistern.

Fest der Chöre in Reichenfels

Am 6. Juli waren wir wie alle Chöre des Sängergaus Lavanttal zum Fest der Chöre, besser bekannt als das Gausingen, eingeladen. Dieses Jahr wurde das Fest vom Gemischten Chor Reichenfels ausgerichtet. Zur Begrüßung sangen wir Trialei und suchten uns dann einen Platz im Festzelt, da im lauschigen Schatten der Apfelbäume an diesem sonnigen Tag leider kein Platz mehr war. Nach der Festmesse im Kultursaal folgte im Anschluss der Festakt und das Gästesingen. Da das Beste immer erst zum Schluss kommt, genossen wir noch die gemütliche Atmosphäre im Zelt, in das das Singen vom Kultursaal auch technisch übertragen wurde. Schließlich im eigentlichen Sinne des Wortes waren wir an der Reihe und boten "Ich geh an deiner Hand" (T: M. Ibach, M: G. Komposch) und "Wunder meiner Seligkeit" (STS), arrangiert von unserer Waltraud, dar. Anschließend zog die ganze Sängerschar durch den Ort und unterhielt die Reichenfelser mit dem einen oder anderen Stück. Ein gelungenes Fest der Chöre!

Hochzeit von Michaela und Werner

Für den 21. Juni wurden wir über unseren Bass Bernhard gebeten, die Hochzeit seiner Schwester Michaela und ihres nunmehrigen Gatten Werner musikalisch zu gestalten. Gerne kamen wir diesem Ansuchen nach, hatten wir doch bereits ein taugliches Hochzeitsrepertoire beisammen, seit Stefan unter die Haube gekommen war. Die Hochzeit fand in der Stiftskirche St. Paul statt, wobei das Trauungslied "You rise me up" von den Geschwistern Heidi, Waltraud und Markus gesungen wurde. Auch bei der Agape fehlten wir nicht und gaben noch "In den Rosen", "Gern habm tuat guat" und "Das Radl der Zeit" zum besten.

Jahreshauptversammlung

Am 29. April 2014 fand im Gasthaus Deutscher in St. Andrä die alljährliche Jahreshauptversammlung statt. Auch der Obmann des Sängergaus Lavanttal, Ing. Josef Poms, gab der fast vollzählig erschienenen Versammlung die Ehre. Von diesem bekam Anita für 20jährige aktive Mitgliedschaft das silberne Ehrenzeichen des Kärntner Sängerbundes überreicht. Im Anschluss machten wir ein neues Gruppenfoto.

Weihnachtsfeier

Am 21. Dezember 2013 fand unsere Weihnachtsfeier im Gasthaus Hofer in St. Stefan statt. Albert und Adele gestalteten diese sehr besinnlich mit Gedichten und Texten zur Weihnachtszeit. Dazu sangen wir einige stimmige Lieder. Besonders freuten wir uns über Adeles liebevoll vorbereitete Sammlung von Rezepten, die jeder als kleines Heft mit nachhause nehmen durfte.

Nachlese zum Liederabend

Ein wahrhaft toller Abend ist über die Bühne gegangen! Wir freuen uns sehr über die zahlreichen Besucher unseres Liederabends, die das Haus der Musik fast bis auf den letzten Platz füllten. Doch noch mehr freuen wir uns über die vielen positiven Rückmeldungen. Sehr gut angekommen sind das abwechslungsreiche Programm und die gesprochenen Texte zwischen den Liedblöcken, welche von den Chormitgliedern selbst vorbereitet worden waren.

Außer uns war die Volksmusik Asprian zu hören, die musikalisch ebenso abwechslungsreich und anspruchvoll unsere Liedblöcke abrundete. Das Quartett Viererlei war ebenfalls mit drei Stücken vertreten. Ein besonderer Ohrenschmaus waren die beiden modernen Terzetts unserer Nachwuchssängerinnen. Und dank Christian Theuermanns professioneller Klavierbegleitung brachten wir auch unsere beiden schwungvollsten Stücke bestens über die Bühne. Zudem waren auch Waltraud, Heidi und Martina Rampitsch bei zwei Liedern im Terzett zu hören. Martina Schleinzer erfreute das Publikum beim Lied "Geht der Weg übern Roan" mit ihrer wunderbaren Sopranstimme, sowie Conny und Matthias im Duett beim Liebeslied "In da Nocht".

Im Anschluss an unser gelungenes Konzert verbrachten wir noch ein paar schöne Stunden bei gutem Wein und köstlichen Leckereien vom Kuchen- und Brötchenbuffet, sowie mit dem einen oder anderen gemeinsamen Lied.

Bernhard Kositz sorgte wiederholt professionell für die audio-technische Verstärkung und Aufnahme unseres Liederabends. Gerhard Pulsinger war uns freundlicherweise als Fotograf zu Diensten und hat uns die Fotos zudem kostenlos zur Verfügung gestellt! Herzlichen Dank dafür!

Und das war unser Programm:

  1. Ziagt da Herbst übers Lånd (Chor)
  2. Oh du stille Zeit (Viererlei)
  3. Meine Lust ist Leben (Chor)
  4. Psalmenlied (Chor)
  5. Leise fromme Weise (Viererlei)
  6. Gott hat mir längst einen Engel gesandt (Chor)
  7. Angelus Domini (Chor)
  8. Flightless Bird (Jugendterzett)
  9. Sway (Jugendterzett)
  10. Breakin' up is hard to do (Chor)
  11. Geht da Weg übern Roan (Frauenchor)
  12. Bunt sind schon die Wälder (Frauenchor)
  13. Wenn morgens früh die Sonn' (Viererlei)
  14. Windstül (Chor)
  15. Neuwaldegger Tånz (Frauenterzett)
  16. Eh dass i mei Dianei (Chor)
  17. Aufesteign eineschaun (Chor)
  18. Wen willst denn (Frauenterzett)
  19. Wånn i die Sternlan sig (Chor)
  20. In da Nåcht (Chor)
  21. Du passt so gut zu mir (Chor)
  22. Unser Liederabend, Höhepunkt des Jahres!

    Ganz herzlich dürfen wir zu unserem alljährlichen Liederabend am 23. November 2013 um 19:30 im Haus der Musik in St. Stefan einladen, für den wir bereits seit fast einem Jahr fleißig proben! Dafür bieten wir Chormusik vom feinsten, von altem und neuem Kärntner Volkslied über geistliche Literatur bis zu beschwingten Balladen.

    Doch nicht nur wir werden auf der Bühne zu sehen und zu hören sein. Auch die weithin bekannte Volksmusik Asprian, Lavanttals Berufspianist und -akkordionist Christian Theuermann sowie das Quartett Viererlei werden ihr musikalisches Können zum Besten geben. Und für Überraschung ist natürlich auch gesorgt!

    In der Pause und im Anschluss an das Konzert dürfen wir mit Freude zu unserem Brötchen- und Kuchenbuffet bitten, wie jedes Jahr, bei köstlichstem Junker vom südsteirischen Weinbauern unseres Vertrauens.

    Karten im Vorverkauf zu 8€ sind bei den Chormitgliedern erhältlich (Abendkasse 10€).

    Stefan kam unter die Haube

    Für unseren Bass Stefan war der 7. September 2013 ein besonderer Tag: Er kam endlich unter die Haube (oder vielleicht doch seine Frau Silvia, je nachdem). Jedenfalls war es auch für uns ein besonderes Ereignis nicht nur bei der Hochzeitszeremonie in Lading dabeizusein sondern natürlich diese auch musikalisch zu gestalten. Doch eigentlich begann der Tag für uns schon viel früher, nämlich beim Aufwecken des Bräutigams.

    Um halb vier Uhr früh versammelte sich dazu eine kleine Schar der unsrigen bei der Knusperstube in St. Stefan, um bald darauf nach Wolkersdorf aufzubrechen. Damit der Bräutigam auch ja nicht den heutigen Tag verschlafen würde, hatte unser Obmann Seppi ordentlich Munition einpackt. Und um Punkt vier wurde er dementsprechend aus dem Bett geschossen! Begleitet von der Quetschenmusi der ebenfalls mitwirkenden Feuerwehrkameraden taumelte Stefan gar nicht so schlafestrunken bei der Tür heraus. Sein Taumeln war dabei vielmehr seinem lädierten Fuß zuzuschreiben, um den er eine dicke Bandage tragen musste. Auch am Hochzeitstag.

    Doch das hinderte ihn freilich nicht, die Krawallmacher in sein Haus - oder besser: seine Baustelle - einzuladen. Drinnen saßen wir dann dichtgedrängt bei Gulasch, Würstl und einem erfrischenden Morgentrunk beisammen und ließen in aller Geselligkeit unseren Stefan in den Tag starten. Leider hatten wir unsere Chorleiterin nicht mit, weshalb wir uns etwas mit dem Singen zurückhielten. Aber der Bräutigam hatte ohnehin keinen besonderen Liedwunsch. Schlussendlich, es war schon halb sieben, rangen wir uns doch noch das eine oder andere Lied ab.

    Zu Mittag kamen wir wieder in St. Michael zusammen und fuhren dann gemeinsam zur Kirche in Lading hinauf. Derweil noch nicht allzuviel los war, nutzten wir die Zeit, unsere Lieder zusammen mit dem gemischten Chor Pölling für den Gottesdienst nochmals zu proben, bis schließlich um 13 Uhr die Trauung begann. Gemeinsam zogen Stefan und seine Braut, die außer weiß sehr originell auch in grünem Gilet gekleidet war, in die Kirche ein.

    Zur Eröffnung sangen wir anschließend "In deinem Namen wollen wir" von W. Puntigam. Weitere Stücke, die wir zum Besten gaben, waren das Kyrie aus der Andreasmesse, das Spiritual "Let my light shine bright" arrangiert von Lorenz Maierhofer, das Sanctus aus der Bildstöckl-Messe von Günther Mittergradnegger sowie das Taizé-Lied "Eat this bread" von Jacques Berthier. Höhepunkt der Feier war - abgesehen freilich von der Eucharistie - die Spendung des Ehesakraments durch das Brautpaar, die wir mit einer eigens von unserer Chorleiterin Waltraud arrangierten Version von "Wunder meiner Seligkeit" von STS bei Gitarren- und Ukulelenbegleitung abrundeten. Nach Abschluss der Feier harrten wir noch bei einem Glas Wein aus, um mit dem Brautpaar anzustoßen und schließlich auch für das Hochzeitsphoto zu posieren. Während dann für das Paar das Programm mit Absperren weiterging, machten wir uns wieder auf den Heimweg.

    Am Abend trafen wir uns aber nochmals, um die Hochzeitstafel im Haus der Musik mit unserer Anwesenheit zu beglücken - und verdientermaßen unsere Bäuche mit dem Buffet. Zur Geschenkübergabe sangen wir nochmals das Trauungslied "Wunder meiner Seligkeit". Freilich waren wir dann zu späterer Stunde auch nicht unwesentlich an der Bräutigamentführung und -entstellung beteiligt ... aber das ist eine andere Geschichte!

    Urige Almhüttenparty

    Am 10. August 2013 trafen wir uns diesmal im Anwesen Schleinzer in Prebl zu unserer alljährlichen Grillfeier, heuer als urige Almhüttenparty! Nachdem jeder mehr oder weniger pünktlich über mehr oder weniger Umwege zum Haus unseres Soprans Martina gefunden hatte, warf unser Obmann Seppi höchstpersönlich den Griller an und köstliche Koteletts, Bratwürste und Cevapcici vom Kärntner Markenschwein auf ebendiesen. Dazu gab es noch eine schöne Menge Schmorgemüse und Maiskolben. Für Salate und Kuchen in reicher Fülle trugen wir alle zusammen sorge.

    Nachdem wir unsere Bäuche sattsam gefüllt hatten, vertrieben wir uns die weitere Zeit mit Wikingerschach (eigens von Heidi und Martina R. aus dem Urlaub am kroatischen Meer mitgebracht), Tischtennis und natürlich - wie könnte es anders sein - mit Singen. Obwohl wir besten Sonnenschein genossen, senkten sich mit dem Tag auch die Temperaturen - schließlich befanden wir uns auf knapp tausend Metern Seehöhe. Doch Hausherr Stefan ließ uns mithilfe seines Holzkohlengrillers, den er kräftig mit Kohlen überhäuft hatte, nicht erfrieren. Auch wenn durch die anfängliche Rauchentwicklung so mancher als Geselchter den restlichen Abend genoss, was aber die stimmige Quasi-Lagerfeueratmosphäre unserer in Decken gehüllten Runde freilich nicht trübte.

    Gausingen in St. Michael

    Am 7. Juli 2013 versammelten sich die Chöre des Sängergaus Lavanttal in St. Michael zum Gausingen. Freilich fehlten auch wir nicht. Um 10 Uhr fanden wir uns in der Festhalle ein, wo die Eröffnung stattfand. Im Gesamtchor sangen wir "Is scho still uman See" und "Das Radl der Zeit". Über den Nachmittag hinweg traten in im Turnsaal der Volksschule nacheinander alle Chöre mit zwei Liedern auf, wobei wir "Eh dass i mei Dianei" und "das Wolayesee-Lied" zum Besten gaben. Ob der schwülen Witterung und der mäßigen Belüftigung war es in dem Saal jedoch schwer auszuhalten, sodass wir trotz der hörenswerten Darbietungen eher der gemütlichen Atmosphäre im Festsaal zugetan waren. Dort fand um 16 Uhr auch die Tombola statt, wo unsere Anita gar den Hauptpreis abräumte. Wir wünschen ihr viele geruhsame Nächte mit ihrer neuen Alarmanlage!

    Jubiläumssingen in Preitenegg

    Am 8. Juni 2013 fand sich eine Abordnung des Chores bei der feierlichen CD-Präsentation anlässlich des 85jährigen Jubiläums der Sängerrunde Preitenegg ebendort ein. Neben einzelner Auftritte des Jubelchores und anderer Gäste beeindruckte uns die amüsante und bewegende Programmführung von Maximilian Schell.

    Maiandacht bei Regen und Wind

    An der Straße nach Pölling steht einen guten Kilometer vor der Ortseinfahrt ein gut erhaltenes und gepflegtes Wegkreuz , bei dem am 17. Mai 2013 um 19 Uhr 30 eine Maiandacht, veranstaltet von den Familien Sand und Graf vlg. Speck, stattgefunden hätte. Doch das nachwinterliche kalte und regnerische Wetter ließ dieses Vorhaben kläglich scheitern, und das obwohl das Kreuz noch besonders schön mit Flieder geschmückt worden war.

    Nun verwies ein hingeklebter Zettel auf die Kirche in Pölling als Ausweichstätte. Dort versammelte sich unser Chor und eine überschaubare Menge Mitfeiernder. Adele eröffnete die Andacht zu Ehren der Gottesmutter Maria. Es folgten Texte, Gebete und die Marienlitanei abwechselnd mit Marienliedern, welche wir aus unserem Repertoire zum besten gaben.

    Im Anschluss fand in der Garage von Pfarrer Mag. Johann Nepomuk Wornik bei eisigem Wind, welcher auf Pölling unerlässlich einblies, eine kleine Agape statt. Mit dem einen oder anderen Lied versuchten wir gegen Ende uns und die Zuhörenden zu erwärmen. Ehe wir schließlich noch den Abend bei Familie Graf in der warmen Stube ausklingen ließen, versammelten wir uns in der Dämmerung beim Speck-Wegkreuz, um zumindest mit dem Glabatscher Wegkreuzlied, wenn auch schlotternd, den eigentlichen Ort der Andacht zu würdigen.

    Maiandacht beim Grunitzer Wegkreuz

    Die Familie Raß vlg. Grunitzer gestaltete am 4. Mai 2013 um 18 Uhr 30 an ihrem Wegkreuz eine Maiandacht und eine Abordnung unseres Chores sorgte für den musikalischen Rahmen. Pfarrer Mag. Andreas Stronski von St. Marein führte mit Texten aus den Evangelien durch die kleine Feier, während der uns bei etwas kühlen Temperaturen und bedecktem Himmel ein leichter aber stetiger Wind im Griff hatte. Ungefähr zwanzig Menschen waren trotzdem gekommen, um der Maiandacht beizuwohnen.

    Im Oktett sangen Waltraud, Margit, Heidi, Conny K., Manfred, Andreas, Seppi und Matthias einige Stücke aus unserem Repertoire an Marienliedern. Im Anschluss durften wir uns bei einer Agape stärken.